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Eigentlich möchte man gleich reinbeißen. Doch was da auf dem Teller liegt, ist keine Münchner Weißwurst, sondern eine Weißwurstseife.

Die Münchner Designerin Sophia Wagner von ARTZULEBEN beschäftigt sich schon seit knapp 10 Jahren mit der Herstellung von Seifen, gibt Kurse und hat eine eigene Lernplattform zur Seifenherstellung im Internet.

„Die Idee zu Weißwurstseife hatte mein Mann. Im ersten Moment fand ich die Idee, eine Weißwurstseife herzustellen, befremdlich, doch dann wollte ich es unbedingt ausprobieren“, so die 47-jährige Designerin.

„Eine Seife in Weißwurstform zu bringen, ist kein Problem. Bei den Inhaltsstoffen ist das schon ein bisschen anders. In meiner Weißwurstseife sind ähnliche Zutaten wie bei einer echten Weißwurst enthalten: Schweineschmalz, süßer Senf und frische Petersilie“, erklärt Sophia Wagner.

Tierische Fette wie beispielsweise Schweineschmalz werden schon seit Hunderten von Jahren für die Seifenherstellung verwendet.

Zu kaufen wird es die Münchner Weißwurstseife nicht geben, aber wer möchte, kann sich von Sophia Wagner zeigen lassen, wie man eine Weißwurstseife herstellt. Das Rezept dazu hat sie auf ihrem Blog veröffentlicht.

„Die Auflagen, um Seife gewerblich anzubieten, sind umfangreich, außerdem möchte ich nicht Seife produzieren, sondern lieber experimentieren“, so die gebürtige Fränkin.

Ob es demnächst eine fränkische Bratwurstseife geben wird, steht noch in den Sternen. Aber die Idee dazu zaubert der Münchner Seifenexpertin ein kleines Lächeln ins Gesicht.

 

Münchner Weißwurstseife – „Sauba sog i“